Meer kann mehr: Grüner Wasserstoff „made“ auf offener See

Forenzelt: Energie - Klimaschutz

Wasserstoff-Leitprojekt H2Mare

Für die Stromerzeugung haben wir die Meere längst entdeckt. Der Wind weht hier stärker und beständiger als an Land – entsprechend höher ist die Stromausbeute. Im Zuge der Energiewende können die Meere aber noch mehr:  Offshore erzeugter Strom lässt sich für sogenannte Power-to-X-Produkte nutzen. Das betrifft in erster Linie Wasserstoff. Doch auch Folgeprodukte lassen sich mitdenken. Das Neue daran: Auch strombasierte Produkte können direkt auf offener See entstehen – integriert in Offshore-Windparks. Hier setzt das Wasserstoff-Leitprojekt H2Mare an – gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

In einem Fachforum stellen H2Mare-Forschende die Antworten auf die wichtigsten Fragen vor, darunter: Wie hoch ist das Potenzial dieser neuen Technologie? Welchen Herausforderungen begegnet sie mit Lösungen? Wie trägt diese Forschung konkret zum Transformationsprozess des Energiesystems bei? Außerdem lädt H2Mare alle Interessierten ein, mitzudiskutieren: Welche Hoffnungen und Bedenken verbinden Sie mit Grünem Wasserstoff und seiner Produktion auf dem Meer? Welche Player sehen Sie außerdem noch im Transformationsprozess? Und was braucht es, damit Grüner Wasserstoff einen erfolgreichen Beitrag zur Energiewende leisten kann?  Wo sehen Sie die Politik, wo auch die Gesamtbevölkerung in der Pflicht?

Dr. Ursula Prall
Geschäftsführerin cruh21
Nardine Stybel
Vorstandsvorsitzende und Projektmanagerin bei EUCC – Die Küsten Union Deutschland e. V.
Dr.-Ing Florenica Saravia
Bereichsleiterin für Wasserchemie und Wassertechnologie an der DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie
Thomas Schwabe
Koordinator für OffgridWind, Siemens Gamesa Renewable Energy GmbH & Co. KG
Marlen Sunnyi Bohne
Projektmanagerin bei der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE (Moderation)