Alles aus Holz – Rohstoff der Zukunft oder kommende Krise?

Forenzelt 5: Ressourcen - Infrastruktur

WWF Deutschland

Der globale Holzkonsum hat heute schon die planetaren Grenzen weit √ľberschritten. Die √úbernutzung der W√§lder steigt mit der global zunehmenden Nachfrage nach erneuerbaren Ressourcen rasant weiter an. Die Steuerung der Holzstoffstr√∂me kann zuk√ľnftig nicht von Interessen einzelner Branchen, von Finanzm√§rkten oder von widerspr√ľchlichen Anreizen zur ineffizienten Holzverwendung bestimmt werden, sondern braucht eine durch Gesellschaft und Politik abgestimmte und beschlossene sozial gerechte Priorisierung und Steuerung. Ein solcher gesellschaftlicher Aushandlungsprozess ben√∂tigt eine Abw√§gung der Wertigkeit von Holznutzung f√ľr ausgew√§hlte Verwendungszecke versus √Ėkosystemleistung und Gemeinwohlfunktion. √úber diesen Weg k√∂nnten bis zum Jahr 2030 nicht nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster √ľberwunden werden. Wie dieser Weg demokratisch und im Diskurs gestaltet und Antworten auf dringende Nutzungsfragen gefunden werden k√∂nnen, steht im Zentrum der Panel-Diskussion.

Prof. Dr. Daniela Thrän
Co-Vorsitzende des Bio√∂konomierates, Lehrstuhl f√ľr Bioenergiesysteme, Universit√§t Leipzig
Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt
Gr√ľnder und Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin
Dr. Meghan O’Brien
Center for Environmental Systems Research, Universität Kassel
Prof. Dr. Werner Sobek
Werner Sobek AG
Dr. Susanne Winter
Programmleitung Wald, WWF Deutschland (Moderation)