Einfach Bauen: Das neue Paradigma?

Forenzelt: Ressourcen - Infrastruktur

Technische UniversitĂ€t MĂŒnchen, Lehrstuhl fĂŒr GebĂ€udetechnologie und klimagerechtes Bauen

Die große Herausforderung der nĂ€chsten Dekaden ist die nachhaltige Transformation und im Besonderen die Dekarbonisierung des GebĂ€udebestands. Die KomplexitĂ€t, die sich ĂŒber die Jahre beim Bauen etabliert hat, kombiniert mit (vermeintlichen) Komfortstandards, fĂŒhrte dazu, dass GebĂ€ude hĂ€ufig weder die energetische Effizienz erzielen, noch stellt sich die gewĂŒnschte Nutzerzufriedenheit ein. Man spricht von einem Performance Gap. Forschungsprojekte wie «Einfach Bauen» bzw. „Einfach Umbauen“ der TU MĂŒnchen zeigen AnsĂ€tze, wie man durch Reduktion und architektonischen (anstelle von technischen) Lösungen dem entgegenwirken kann. Es gibt zahlreiche gebaute Beispiele, die einen low-tech Ansatz als Gestaltungsprinzip verfolgen. Steht dies im Widerspruch zum Effizienzziel der letzten Dekaden und zum „Licht, Luft, Sonne“ Leitsatz der Moderne?

Nanni Grau
HĂŒtten & PalĂ€ste, Schönert Grau Architekten Part
Matthias Sauerbruch
ArchitekturbĂŒro Sauerbruch Hutton
Margit Sichrovsky
LXSY Architekten
Prof. Dipl.-Ing. Thomas Auer
TU MĂŒnchen, Transsolar Energietechnik
Anh-Linh Ngo
ARCH+ (Moderation)