Generationenaufgabe sichere Endlagerung - Verantwortung für die nächsten 1 Millionen Jahre

Nach dem Reaktorunfall von Fukushima im Jahr 2011 hat der Bundestag den Atomausstieg beschlossen. Mit der Energiewende werden bis 2022 alle in Deutschland noch aktiven Kernkraftwerke vom Netz gehen und keinen Strom mehr erzeugen. Gleichwohl sind durch die Erzeugung von Kernenergie radioaktive Abfälle entstanden, die sicher entsorgt werden müssen.

Weltweit ist noch kein Endlager für hochradioaktive Abfälle in Betrieb. Die Suche nach einem geeigneten Standort in Deutschland ist eine einzigartige gesellschaftliche Herausforderung: Nach dem Standortauswahlgesetz soll in einem transparenten Prozess ein Endlager gefunden werden, das über einen Zeitraum von 1 Mio. Jahren die hochradioaktiven Abfälle sicher von der Umwelt abschließt. Von Anfang an und in allen Phasen des Standortauswahlverfahrens ist eine Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. Dabei sollen auch Erkenntnisse aus den Fehlern der Vergangenheit einbezogen werden.

Die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle in Deutschland ist ein Generationenprojekt. Dazu bedarf es Lösungen, die zum Schutz von Mensch und Umwelt auch von den nachfolgenden Generationen getragen werden.

Infos zum Aussteller

Standnummer: 162
Organisation:Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Straße: Willy-Brandt-Str. 5
Postleitzahl: 38226
Ort: Salzgitter
Internet: www.bfs.de