Hotspots der urbanen Luftverschmutzung in Europa und weltweit – wie effektiv sind Maßnahmen?

Smog in Peking. © Bettina Nekat, TROPOS
Smog in Peking. © Bettina Nekat, TROPOS
Veranstalter:

Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e.V.

Diskutierende/Mitwirkende:

Prof. Dr. Hartmut Herrmann,
Leiter der Abteilung Chemie der Atmosphäre am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e.V.

Martin Lutz,
Fachgebietsleiter Luftreinhalteplanung in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin

Marion Wichmann-Fiebig,
Abteilungsleiterin Luft, Umweltbundesamt

Prof. Dr. Alfred Wiedensohler,
Leiter der Abteilung Experimentelle Aerosol- und Wolkenmikrophysik am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e.V.

Moderation:

Dr. Dominik van Pinxteren,
Abteilung Chemie der Atmosphäre am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e.V.

Inhalt:

Dieselruß, Umweltzonen und der Trend zum Heizen mit Holz - wo steht Deutschland aktuell in Sachen Luftqualität? Luft ist ein wichtiges Lebensmittel, aber eines, das schwerer zu kontrollieren ist als andere, weil dessen Qualität von Ort zu Ort stark schwanken kann.

300 Millionen Liter Luft gehen in einem Menschenleben durch die Lungen. In den letzten Jahrzehnten sind große Anstrengungen unternommen worden, um die Gefahren zu reduzieren, die von Luftverschmutzung ausgehen. An deren Folgen sterben Schätzungen zufolge jährlich weltweit etwa über drei Millionen Menschen - davon etwa 400.000 in der EU und etwa 35.000 in Deutschland.

Die Europäische Union hat deshalb 2013 ein Maßnahmenpacket beschlossen, das in den kommenden Jahren die Folgen der Luftverschmutzung in der EU reduzieren soll. Wie weit ist Deutschland dabei bisher vorangekommen? Sind die Lösungen von hier auf die Megacities in den Schwellenländern übertragbar oder können wir vielleicht sogar etwas von diesen lernen?

Weiterführende Infos im Netz:

http://www.tropos.de/entdecken/gut-zu-wissen/jahr-der-luft-2013/leibniz-journal-luft-anhalten/

Weitere Infos:
08.06.2016
15:00 - 16:00 Uhr
Fachforum 4: Urbane Lebensräume