Nachhaltige Ausrüstung von Outdoor-Textilien

Per- und polyflourierte Chemikalien (PFC) werden aufgrund ihrer wasser-, öl- und schmutzabweisenden Eigenschaften in einer Vielzahl von Verbraucherprodukten wie Teppichen, Lebensmittelverpackungen und Polsterstoffen eingesetzt. Sie bestehen aus Kohlenstoffketten unterschiedlicher Länge, bei denen Wasserstoffatome teilweise oder vollständig durch Fluoratome ersetzt sind. Die Outdoor-Industrie setzt PFC in Durable Water Repellent (DWR)-Beschichtungen ein, die Jacken, Schuhe oder Rucksäcke mit wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften ausrüsten. Einige Vertreter dieser Stoffgruppe sind schwer abbaubar, können sich in Organismen anreichern und werden selbst in den entlegensten Regionen der Welt nachgewiesen.
Aufgrund der besorgniserregenden Eigenschaften der (langkettigen) PFC suchen viele Hersteller von Outdoorprodukten nach umweltfreundlicheren Alternativen. Hier setzt unser Forschungsprojekt an: Die Ökotoxikologie von DWR-Mitteln, die auf kurzkettigen PFC basieren, wird mit der von fluorfreien Alternativen verglichen. Die Ergebnisse sollen den Herstellern in einem leicht verständlichen ‚Ampelsystem‘ eine schnelle Einstufung von DWR-Chemikalien ermöglichen.

Infos zum Aussteller

Standnummer: 141
Organisation:Universität Bremen, Zentrum für Umweltforschung und Nachhaltige Technologien (UFT)
Straße: Leobener Str.
Postleitzahl: 28359
Ort: Bremen
Internet: www.uft.uni-bremen.de

Kooperationspartner:

Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI), Umweltbundesamt (UBA) als begleitender Partner