COOL SOIL: Wie Böden die Städte kühler machen und was es kostet, wenn wir dafür bezahlen müssen

Die Folgen des Klimawandels sind v.a. in den Städten zu spüren. Hier liegen die durchschnittl. Temperaturen deutlich höher als im Umland. Die Folgen sind Hitzestress v.a. für ältere Menschen u. Kinder, für Tiere u. Pflanzen. Das Projekt zeigt, dass die Eigenschaft der Böden als Wasserspeicher/-lieferant einen großen Einfluss auf das Stadtklima hat: Mit der Verdunstung von Wasser durch die Pflanzen und von der Bodenoberfläche ist eine fühlbare Abkühlung der umgebenden Luft verbunden. Wir haben den wirtschaftlichen Wert dieser „natürlichen Klimaanlage“ als kostenlose Ökosystemdienstleistung berechnet, um damit ihre außerordentliche Bedeutung darzustellen und ihre Wertschätzung zu fördern. Wird 1 ha bewachsener Boden versiegelt, geht eine Ökosystemdienstleistung von fast 600.000 € verloren! Mit detailliert ausgearbeiteten Anleitungen zeigen wir Kommunen und Planern in einem Leitfaden (LANUV 2015) konkrete Möglichkeiten auf, wie die Kühlleistung der Böden im stadtklimatischen Kontext genutzt und gezielt verbessert werden kann (z.B. Stadt Neuss). Der Leitfaden wendet sich an alle, die Interesse am Potenzial der Böden zur Anpassung an Klimawandelfolgen haben.

Infos zum Aussteller

Standnummer: 62
Organisation:ahu AG Wasser Boden Geomatik
Straße: Kirberichshofer Weg 6
Postleitzahl: 52066
Ort: Aachen
Internet: www.ahu.de

Kooperationspartner:

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV)