KEStro: Energiepufferung für Stromnetze und Abbau von Spurenstoffen in Kläranlagen

Der im Rahmen der Energiewende stetig wachsende Anteil regenerativer Energien an der Stromversorgung erfordert innovative Lösungen zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage in den Stromnetzen. Hier können Kläranlagen einen Beitrag leisten.

In dem vom DECHEMA-Forschungsinstitut koordinierten BMBF-Projekt KEStro kooperieren Partner aus Forschung und Industrie interdisziplinär.
In dem Gemeinschaftsprojekt wird eine Biobrennstoffzelle mit Gasdiffusionselektrode als regenerative und stetig verfügbare Energiequelle entwickelt und mit dem Abwasser der Kläranlage betrieben.

Die Biobrennstoffzelle wird mit einem elektrochemischen Verfahren zum Spurenstoffabbau kombiniert, das als temporäre Energiesenke das Stromnetz bei Überangebot stabilisiert. Das Verfahren besteht aus Adsorption an Aktivkohle mit anschließender Desorption und oxidativem Abbau an bordotierten Diamantelektroden. Persistente Spurenstoffe, die in der Kläranlage bislang nicht entfernt werden können, werden hierbei mit Hilfe elektrischer Energie abgebaut.

Je nach Anforderung tragen diese Entwicklungen sowohl zur Stabilisierung des Stromnetzes als auch zur Reinigung des Abwassers bei.

Infos zum Aussteller

Standnummer: 144
Organisation:DECHEMA-Forschungsinstitut
Straße: Theodor-Heuss-Allee
Postleitzahl: 60486
Ort: Frankfurt am Main
Internet: http://www.dechema-dfi.de

Kooperationspartner:

Abwasserverband Braunschweig
Condias GmbH, Itzehoe
Covestro Deutschland AG, Leverkusen
DVGW-Technologiezentrum Wasser, Karlsruhe
WaCo Wassertechnik Consult GmbH, Hamburg