Lebendige Auen für die Elbe – Vielfalt und Funktionen des seltenen Lebensraums Flussaue

Nirgendwo in Mitteleuropa sind mehr Tier- und Pflanzenarten anzutreffen als in naturnahen Auen entlang der Flüsse. Doch sind diese Lebensräume weitgehend verschwunden: In Deutschland ist nur noch ein Fünftel der natürlichen Auen erhalten, und weniger als ein Prozent gilt noch als intakt.
Eines der verbliebenen Auen-Juwele ist die ‚Hohe Garbe‘, ein alter Hartholzauwald an der Elbe. Diesen Wald zu erhalten und wieder an die natürliche Dynamik der Elbe anzuschließen, ist ein Ziel des BUND-Projektes „Lebendige Auen für die Elbe“.
Doch naturnahe Auen bieten nicht nur vielfältige Lebensräume und leisten damit einen großen Beitrag zur Biodiversität. Sie haben auch zahlreiche, messbare Funktionen für die Gesellschaft: Sie reinigen das Wasser; sie binden Kohelndioxid und tragen damit zum Klimaschutz bei; sie sind ein sehr effektiver Hochwasserschutz, denn die Flüsse können sich auf ihren natürlichen Überschwemmungsflächen ausbreiten; und sie sind ein beliebter Freizeit- und Erholungsraum.
Diese sogenannten Dienstleistungen weiter zu erforschen und einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, sind weitere Bausteine des BUND-Projektes.

Infos zum Aussteller

Standnummer: 182
Organisation:Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Straße: Am Köllnischen Park 1
Postleitzahl: 10179
Ort: Berlin
Internet: www.bund.net/elbauen

Kooperationspartner:

Das Projekt "Lebendige Auen für die Elbe" läuft im Rahmen des Bundesprogrammes Biologische Vielfalt und wird gefördert vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des
Bundesumweltministeriums. Weitere Fördermittelgeber sind die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, Lotto-Toto Sachsen-Anhalt und die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt.