Zukunft der Mobilitätskette: das Fahrrad als Scharnier

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird die Vereinbarkeit von Fuß-/Radverkehr mit dem ÖPNV am Beispiel des Großraums Braunschweig untersucht.

Die Region ist mit einem Bevölkerungsrückgang und Alterungsprozess in peripheren Räumen bei einem gleichzeitigen Zustrom von jüngeren, mobileren Bevölkerungsgruppen in städtische Gebiete konfrontiert. Durch zurückgehende Fahrgastzahlen in den peripheren Räumen, ist der ÖPNV teilweise nicht mehr im Stande, die Beförderungsleistung aufrecht zu erhalten. Diese sich verstärkende, bundesweit auftretende Disparität kann im Großraum Braunschweig exemplarisch beobachtet werden.

Um die Mobilität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aller zu unterstützen, kann eine Stärkung des Umweltverbunds, v.a. des Fahrradanteils, einen wichtigen Beitrag leisten. Im Rahmen des Projekts werden die vorhandenen Mobilitätsmuster (Alltags-, Freizeit- und Besorgungsmobilität) und deren inter- und multimodale Anteile identifiziert.

Ziel ist, abschließend verallgemeinerbare Potenziale für eine inter-/multimodale Mobilität hinsichtlich der Erreichbarkeitsinfrastruktur in einer alternden Gesellschaft aufzuzeigen.

Infos zum Aussteller

Standnummer: 80
Organisation:Technische Universität Braunschweig, Institut für Sozialwissenschaften (ISW)
Straße: Bienroder Weg 97
Postleitzahl: 38106
Ort: Braunschweig
Internet: www.tu-braunschweig.de/soziologie/schwerpunkte/sozialstruktur/forschung/drittm/fahrrad