Kontinuierlich hergestellte, optische Polymerfasern aus Bio-TPU mit Gradientenindex-Profil

In Kommunikation, Mobilität und dem privaten Wohnen zeigt sich ein immer größerer Bedarf an Datenverbindungen über kurze Strecken. Mit optischen Polymerfasern (POF) lassen sich preiswerte, robuste Verbindungen für die Vernetzung der Wohnung, in Gebäuden und Industrieanlagen, aber auch im Automobil realisieren. Die Anwendungsgebiete reichen von Datenübertragung und Sensorik bis hin zur Beleuchtungstechnik. Neben der Datenübertragung, gewinnen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels neuartige medizinische Konzepte an Bedeutung, die es dem Patienten ermöglichen, so lange wie möglich in der eigenen Wohnung zu bleiben. Lösungsansätze für sensorische POF in smarten Textilien können einen wesentlichen Teil dazu beitragen.

Konventionelle Verfahren zur Herstellung von POF basieren auf diskontinuierlichen Prozessen unter Einsatz von PMMA und umweltbelastenden Dotierstoffen wie Fluor und Chlor. Der innovative Ansatz vereint Rohstoffeffizienz und produktionsintegrierten Umweltschutz durch die Nutzung des kontinuierlichen, kostengünstigen Schmelzspinnens von biologisch nachwachsendem, thermoplastischem Polyurethan (Bio-TPU) bei gänzlichem Verzicht auf Dotierstoffe.

Infos zum Aussteller

Standnummer: 14
Organisation:Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen
Straße: Otto-Blumenthal-Str. 1
Postleitzahl: 52074
Ort: Aachen
Internet: -

Kooperationspartner:

Perlon Nextrusion Monofil GmbH
Hochschule für Telekommunikation Leipzig