17.03.2016 | „Woche der Umwelt 2016“: Experten diskutieren zentrale Themen am Puls der Zeit

Bundespräsident und DBU laden am 7./8. Juni ein – Sechs Haupt-, rund 80 Fachforen – Knapp 200 Aussteller

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Zahlreiche Zuhörer wurden 2012 durch die Hauptforen der "Woche der Umwelt" angezogen
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Blick vom Schloss Bellevue auf einen Teil des Veranstaltungsgeländes der "Woche der Umwelt 2012"
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Berlin. Zahlreiche Repräsentanten aus Politik, Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft wirken an der „Woche der Umwelt“ am 7. und 8. Juni mit. Bundespräsident Joachim Gauck lädt mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) dazu in den Park von Schloss Bellevue in Berlin ein. Das Hauptbühnenprogramm, dessen Besetzung jetzt feststeht, widmet sich den planetaren Belastungsgrenzen unter den Blickwinkeln des Ressourcen- und Bodenschutzes, der Energiewende, der Digitalisierung, der Urbanisierung, der Mobilität und des demografischen Wandels. In sieben Themenzelten finden rund 80 Fachforen statt. Knapp 200 Aussteller vermitteln einen Eindruck, wie die Herausforderungen in Sachen Umwelt- und Naturschutz gemeistert, lösungsorientierte Innovationen entwickelt und Modellvorhaben praxisnah umgesetzt werden.

Planetare Leitplanken erkennen: Welcher Handlungsrahmen ergibt sich für unsere Gesellschaft?

Im Park von Schloss Bellevue bietet die fünfte „Woche der Umwelt“ ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit hochkarätig besetzten Diskussionsrunden. Im ersten Forum wird ein Thema von globalem Interesse im Mittelpunkt stehen: das der planetaren Grenzen. Dabei geht es darum, welche Handlungsfelder und Gestaltungsmöglichkeiten sich zukünftig ergeben, um die Belastbarkeit unseres Planeten stabil zu halten und die menschliche Weiterentwicklung nicht zu gefährden. Maßstäbe dafür setzte nach Angaben der DBU der Träger ihres Deutschen Umweltpreises 2015, Prof. Dr. Johan Rockström von der Universität Stockholm. An der Diskussion werden sich unter anderem Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und der Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner, beteiligen.

Ressourceneffizienz: Wie können Kreisläufe geschlossen und Innovationen gefördert werden?

Wer planetare Grenzen im Blick hat, kommt an Ressourcenschutz nicht vorbei. Die DBU hat von Beginn an, also vor 25 Jahren, viele Forschungsprojekte dazu fachlich und finanziell unterstützt. Auch bei der „Woche der Umwelt 2016“ werden prominente Persönlichkeiten aus Politik, Forschung und Wirtschaft, darunter Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Ralph Appel, Direktor und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), dazu aktuelle Bezüge in der Digitalisierung, der Ausbildung und der Folgenabschätzung in den Fokus stellen.

Bodenschutz: Wie erreichen wir eine ressourcenschonende Landnutzung?

In einem weiteren Hauptbühnenforum wird es darum gehen, wie die künftige Boden- und Landnutzung aussehen muss, um diese endlichen Ressourcen langfristig zu sichern. Dabei werden auch Aspekte der Kommunikation, der Bildung und des Konsums beleuchtet. Hier diskutieren Entscheidungsträger aus Naturschutz und Landwirtschaft, wie der Präsident des Deutschen Naturschutzringes, Prof. Dr. Kai Niebert, der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, sowie Carl-Albrecht Bartmer, Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

Energiewende und Klimaschutz: Worauf kommt es jetzt an?

Zu den zentralen Themen Klimaschutz und Energiewende diskutieren bei der „Woche der Umwelt 2016“ unter anderem Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, und Regine Günther, Generaldirektorin Politik und Klimaschutz beim WWF Deutschland (World Wide Fund for Nature).

Große Transformation: Wie können Veränderungsbereitschaft und Selbstverantwortung der Gesellschaft gestärkt werden?

Abgerundet wird das Hauptbühnenprogramm mit einer Diskussion zu den Fragen, wie Veränderungsbereitschaft entwickelt und Selbstverantwortung in der Gesellschaft gefördert und damit unsere Zukunft gestaltet werden kann. Teilnehmen werden daran unter anderem Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, und der Gründungsdirektor des Potsdamer Nachhaltigkeitsinstituts IASS und DBU-Umweltpreisträger Prof. Dr. Klaus Töpfer, der sich unter anderem international von 1998 bis 2006 als UNEP-Exekutivdirektor einen Namen gemacht hat.

Informationen über die „Woche der Umwelt 2016“ unter https://www.woche-der-umwelt.de. Das detaillierte Hauptbühnenprogramm steht unter https://www.woche-der-umwelt.de/programm zur Verfügung.