13.00 Uhr bis 14.00 Uhr:
Unternehmenskooperationen für eine europäische Umweltunion
Inhaltliche Gestaltung:
Internationales Dialogzentrum Umwelt und Entwicklung e. V., IDCED
Mitwirkende:
Moderation:
Dr. Hans-Peter Barkenthien; Internationales Dialogzentrum Umwelt und Entwicklung e. V. (IDCED)
Hintergrundinformationen:
Europa muss sich als Lebensraum, zukünftig noch mehr als bisher, als eine Wirtschafts-, Sozial- und Umweltunion verstehen. Auch deshalb ist Europa derzeit gefordert, eines der größten Umweltprojekte seiner Geschichte zu realisieren. Es soll die schrittweise Angleichung der Lebensbedingungen in den Ländern der europäischen Staatengemeinschaft sichern.
Die Umsetzung der europäischen Umweltrichtlinien in die nationale Gesetzgebung der neuen EU-Mitgliedsländer hat einen wesentlichen Beitrag dabei zu leisten, Europa für die Menschen erlebbar zu machen. Dabei sind insbesondere internationale Kooperationen zum Aufbau einer leistungsfähigen Umweltverwaltung und zur Verbesserung der regionalen Umweltsituation gefragt.
Das Fachforum will unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema Umwelt- und Unternehmenskooperationen vermitteln und zur Mitwirkung beim Lösen nationaler Umweltkonzepte in den neuen EU-Mitgliedsländern anregen.
14.00 Uhr bis 15.00 Uhr:
Nachhaltige Bewahrung des UNESCO-Welterbes
Inhaltliche Gestaltung:
Deutsche UNESCO Kommission e. V.
Mitwirkende:
Moderation:
Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission
Hintergrundinformationen:
1972 hat die UNESCO das „Internationale Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt" in Paris verabschiedet. Sie hat sich damit zur Aufgabe gemacht, Kultur- und Naturgüter der Menschheit, die einen „außergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, zu erhalten. Bis heute haben über 180 Staaten das Übereinkommen unterzeichnet. 830 Stätten in 138 Ländern sind mittlerweile auf der UNESCO-Liste des Welterbes verzeichnet, 32 davon befinden sich in Deutschland. Das Fachforum der Deutschen UNESCO-Kommission im Rahmen der „Woche der Umwelt" beschäftigt sich mit der nachhaltigen Bewahrung des UNESCO-Welterbes.
15.00 Uhr bis 16.00 Uhr:
20 Jahre Brundtland Bericht: Bilanz und Perspektiven
Inhaltliche Gestaltung:
Rat für Nachhaltige Entwicklung
Mitwirkende:
Moderation:
Henning Banthien, IFOK GmbH - Institut für Organisationskommunikation
Hintergrundinformationen:
16.00 Uhr bis 17.00 Uhr:
Deutsch-Japanische Kooperationen im Bereich Umwelttechnik und nachhaltiges Bauen
Inhaltliche Gestaltung:
ECOS GmbH, Japan Consult
Mitwirkende:
Moderation:
Johanna Schilling, ECOS Japan Consult
Hintergrundinformationen:
Im Bereich der Umwelttechnik und des nachhaltigen Bauens gilt Deutschland in Japan nach wie vor als Vorbild. Das Interesse zur Kooperation ist groß. In der Kombination der Kompetenzen und Spitzentechnologien auf beiden Seiten liegt ein großes Potenzial zur Entwicklung von Innovationen.
17.00 Uhr bis 18.00 Uhr:
Investition in Köpfe - Die Stipendienprogramme der DBU, Nachwuchsförderung für den Umweltschutz
Inhaltliche Gestaltung:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt, DBU
Mitwirkende:
Moderation:
Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der DBU
Hintergrundinformationen:
18.00 Uhr bis 19.00 Uhr:
Entwicklungspotenziale des ländlichen Raums in Siebenbürgen - deutsch-rumänische Umweltkooperation im Bereich nachhaltige Regionalentwicklung und Tourismus
Inhaltliche Gestaltung:
BTE - Tourismusmanagement, Regionalentwicklung, Berlin
Mitwirkende:
Moderation:
Dr. Hartmut Rein, geschäftsführender Gesellschafter BTE, Tourismusmanagement, Regionalentwicklung, Berlin
Hintergrundinformationen:
6. Juni 2007
10.00 Uhr bis 11.00 Uhr:
Grüne Grenze D - NL, Ein grenzüberschreitendes Projekt des NABU NRW mit niederländischen Partnern
Inhaltliche Gestaltung:
Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung in Kooperation mit dem NABU NRW
Mitwirkende:
Moderation:
Neugebohrn, Geschäftsführer Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung
Hintergrundinformationen:
Lange Zeiten hatten Grenzen in erster Linie trennende Funktionen. Auch die innereuropäischen Grenzen trennten nicht nur Verwaltungen, sondern auch Wirtschaftsräume und nicht zuletzt die Menschen. Nur für Tiere und Pflanzen galt das nicht - im Gegenteil: wo menschliches Wirtschaften in den Hintergrund tritt, haben diese ihren großen Auftritt.
Seit dem Abkommen von Schengen wandelt sich das Bild. Aktiv von der EU gefördert werden Grenzräume zu einem Platz für das Zusammentreffen der Menschen und der Wirtschaften der Nachbarländer. Damit verbunden sind einerseits Konflikte mit dem Naturschutz, aber auch die große Chance, den Menschen die Natur des Nachbarlandes näher zu bringen.
Diese Chance möchte der NABU LV NRW nutzen. In einem vorbereitenden Projekt „Aktion Grünes Band" der Euregio Rhein-Waal hat der NABU zusammen mit Naturmonumenten die Naturschutzakteure beider Seiten miteinander und mit den politischen und rechtlichen Situationen auf der anderen Seite der Grenze bekannt gemacht (www.aktion-gruenes-band.de). Aus dem bloßen „Kennen" ist ein „Schätzen" geworden, und so arbeiten der Naturpark Maas-Schwalm-Nette zusammen mit dem NABU NRW und weiteren Organisationen auf beiden Seiten der Grenze an einem neuen, großen Projekt: die vorhandenen Naturgebiete (namentlich NATURA 2000) der deutsch-niederländischen Grenze sollen mit dem geweckten Interesse der Menschen für den Nachbarn verbunden werden um das touristische und damit auch wirtschaftliche Potential der NATURA-2000 Gebiete zu heben.
11.00 Uhr bis 12.00 Uhr:
Neue Technologien für neue Märkte - am Beispiel Kochen in Entwicklungsländern
Inhaltliche Gestaltung:
BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
Mitwirkende:
Moderation:
Michael Netzhammer, Freier Journalist
Hintergrundinformationen:
Weltweit kochen 2,5 Milliarden Menschen auf offenen Feuern. Das ist aus zwei Gründen gefährlich. Einerseits sterben am giftigen Rauch jedes Jahr mehr als 1,6 Millionen Menschen. Andererseits zerstören die Menschen auf der Suche nach Brennholz ihre Wälder. Was also tun? Technisch ausgefeilte Herde gibt es, aber nicht selten können sie sich nicht durchsetzen. Die Anforderungen sind hoch. Es braucht Herde, die bezahlbar und einfach zu bedienen sind, die lange halten und der Kochkultur nicht zuwiderlaufen. Und wer soll diese Herde liefern? Durch Entwicklungshilfe allein ist diese Herausforderung nicht zu bewältigen. Aber muss sie das überhaupt? Schließlich sind fast drei Milliarden Menschen nicht nur arme Opfer, sondern auch - dafür plädiert der indische Ökonom C. K. Prahalad - ernstzunehmende potentielle Käufer. Denn letztlich entscheiden sie, für welchen Herd sie Geld ausgeben wollen. Kann der Markt also helfen, die Herausforderung zu meistern? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Wie muss eine nachhaltige Technologie beschaffen sein? Und lassen sich mit einer solchen Strategie auch Gewinne erwirtschaften und ist dies ethisch zu verantworten? Diese Fragen wollen wir vor dem Hintergrund diskutieren, dass die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH einen technisch hochwertigen, gleichzeitig günstigen Pflanzenölkocher für Schwellen- und Entwicklungsländer entwickelt
hat.
12.00 Uhr bis 13.00 Uhr:
Globales Lernen - oder „Gute Nachrichten" aus der scheinbar anderen Welt
Inhaltliche Gestaltung:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
Mitwirkende:
Moderation:
Konrad Übelhör (GTZ Eschborn)
Hintergrundinformationen:
Katastrophen, Kriege, Despoten, Korruption, Armut und Hunger, Umweltzerstörung
Leider häufig zu findende Motive für die Berichterstattung aus Entwicklungsländern. Inzwischen scheint es, ohne Rückblick in die eigene Geschichte und auf die eigene Verantwortung als globaler Spieler, nahezu eine „Exklusivität" der Entwicklungsländer zu sein unter diesen Geiseln zu leiden, ja diese Geiseln erfunden zu haben. Diese Einschätzung trifft besonders auf die junge Generation zu.
Dies wird dem Gesamtbild nicht gerecht. Es gibt sehr viele Menschen die sich aus eigenen Anstrengungen bemühen ihre Lebenssituation zuverbessern, und damit durchaus Erfolg haben. Wir wollen diese positiven Aspekte herausheben, ohne den Gesamtkontext zu vernachlässigen. In Zeiten des Klimawandels kommt dem Ausdruck, die „Welt wächst zusammen" eine bisher weitgehend unbekannte oder aber teilweise immer noch negierte Dimension zu. Gegenseitige Abhängigkeiten sind nicht nur nachzuweisen sondern sind eine Existenzfrage für die nachfolgenden Generationen in der „einen Welt".
Wir wollen diese Herausforderungen in einer Podiumsdiskussion besprechen und klären:
13.00 Uhr bis 14.00 Uhr:
Vernetzt wirksam - NGOs und Unternehmen für nachhaltigen Pflanzenschutz in Entwicklungsländern
Inhaltliche Gestaltung:
Pestizid Aktions-Netzwerk e. V. (PAN Germany) und Hess Natur
Mitwirkende:
Moderation:
Dr. Rolf Altenburger, Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ)
Hintergrundinformationen:
Trotz bestehender internationaler und nationaler Regelungen birgt der Einsatz von Pestiziden in Entwicklungsländern ein erhebliches Gefahrenpotential für Mensch und Umwelt. Lösungsansätze sind unter anderem in den Bereichen Problemidentifizierung, Kommunikation, Politik, Anbauberatung sowie Wirtschaft, Vermarktung und Konsum zu finden. Dabei kann die Wirksamkeit von Einzelaktivitäten durch vernetztes Handeln über geographische und thematische Grenzen hinweg verbessert werden.
14.00 Uhr bis 15.00 Uhr:
Abwasser - Eine Quelle für Wasser, Nährstoffe und Energie
Inhaltliche Gestaltung:
Hans Huber AG - Maschinen- und Anlagenbau
Mitwirkende:
Moderation:
Hintergrundinformationen:
Derzeit haben 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser und 2,6 Milliarden weltweit leben ohne adäquate Abwasserentsorgung. Kritisch sind die Lebensbedingungen v. a. in Asien, Afrika und Lateinamerika, wo oft auch die Verfügbarkeit von Nährstoffen für die Landwirtschaft begrenzt ist. Aufgrund erheblicher Investitions- und Betriebskosten, hohen Wasserverbrauchs sowie der Nährstoffelimination durch die Behandlung stellt das herkömmliche Abwasserreinigungssystem keine geeignete Lösung dar.
Eine nachhaltige Entwicklung in unterversorgten Regionen ermöglichen alternative Sanitärkonzepte. Im Vordergrund stehen hier die Wiederverwendung des gereinigten Abwassers und die Verwertung der im Abwasser enthaltenen Nährstoffe sowie die Produktion von Energie.
Diese Themen setzt Huber in internationalen Forschungsprojekten um:
15.00 Uhr bis 16.00 Uhr:
Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement
Inhaltliche Gestaltung:
ICLEI- Local Governments for Sustainability
Mitwirkende:
Moderation:
Monika Zimmermann, ICLEI - Local Governments for Sustainability, Direktorin der Internationalen Akademie
Hintergrundinformationen:
Städte und Gemeinden berichten über ihre Rolle in der Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien: ihre
Gründe zum Aufbruch, den nötigen Mut zur Entscheidung, die Herausforderungen im Prozess, die
Früchte der Umsetzung.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie z.B. unter
www.mue25.net
www.sevilla2007.org
www.aalborgplus10.dk
www.localsustainability.eu
www.sustainable-cities.eu/
16.00 Uhr bis 17.00 Uhr:
Umweltschutz in der Region Kaliningrad - ein Beispiel deutsch-russischer Zusammenarbeit
Inhaltliche Gestaltung:
ITUT e. V.
Mitwirkende:
Moderation:
Dr. Wolf von Osten, Geschäftsführer des ITUT e. V.
Hintergrundinformationen: